Der Beruf des Softwareentwicklers – oder auch englisch Developer – ist gefragter denn je. Sie sind die Architekten hinter funktionierenden Software-Systemen. Da kann ein Tag auch mal lang werden – umso wichtiger, in einem Umfeld zu arbeiten, in dem man sich wohlfühlt. Wir haben bei unseren „Jungs” einmal nachgefragt – was sie so den ganzen Tag lang tun und wofür sie bei catworkx „gerade stehen” müssen. Unser Entwickler Jörn hat uns geantwortet.

Stelle Dich bitte einmal kurz vor und sag’ uns, was Deine Aufgabe bei catworkx ist?

Jörn: Mein Name ist Jörn, ich bin Software-Engineer (FH) und jetzt 47 Jahre alt. Ich bin seit 20 Jahren Entwickler bei catworkx.

Jörn Friebe

Du sprichst gerade stellvertretend für Dein Team – kannst Du uns erzählen, wofür euer Team genau zuständig ist und worin eure Aufgabe liegt?

Jörn: Die Hauptaufgabe liegt – wie der Name schon sagt – im Entwicklungsbereich. Die Bandbreite ist relativ groß – jeder von uns ist mit allen Tätigkeiten der App-Entwicklung beschäftigt: dem App-Design(en), der Programmierung, der Testung.

Wir sind aber auch in der Beratung der Kunden, z.B. bei der Sichtung der Anforderungen dabei. Wir können dann gleich lenkend eingreifen, wenn die Wunschvorstellung des Kunden von der realen Umsetzung zu weit entfernt ist. Wir beteiligen uns also insgesamt mit an der Problemlösung, sind Ansprechpartner, wenn es um spezielle Systeme geht, oder es Fragen zum Datenaustausch gibt.

Konkret läuft das dann ungefähr so ab:

Sind die Anforderungen einmal fixiert und festgehalten, „der Kunde also mit dem Auftrag droht”, fangen wir im ersten Schritt mit dem App-Design an. D.h., wir machen das Software-Design, um einen groben Implementierungsweg vorgeben zu können. Das wird dann dazu benutzt, um eine Aufwandsabschätzung zu machen. Ist die Aufwandsabschätzung vom Kunden abgesegnet, kommt als nächstes die Implementierungsphase, wo wir dann tatsächlich mal programmieren (viele denken ja, das das die einzige Aufgabe eines Entwicklers ist ;-)) dürfen. Zu dieser Phase gehört natürlich auch die Testung (das ist dann aber nicht die Endabnahme, sondern die kommt immer vom Kunden). Das ist dann fast das Ende der ganzen Geschichte.

Dann sind wir selbstverständlich auch für den Support der Apps zuständig. Die Rückmeldung – sollte es ein Problem mit der App geben – läuft beim Consultant auf, der kommt dann auf uns zu und wir unterstützen ihn bei der Evaluierung der Fehler und kümmern uns um den/die Bugfix/es. Das betrifft ebenfalls die aktiven Apps auf dem Atlassian Marketplace – hier stehen wir natürlich auch für den Support, bei Beschwerden oder Problemen, zur Verfügung.

Wann kommt ihr ins Spiel?

Jörn: Wir kommen immer dann ins Spiel, wenn ein Kunde seine Lösung nicht auf dem Atlassian Marketplace findet – und (s)eine eigene Lösung braucht. 

Gibt es besondere Herausforderungen in eurem Bereich? Wenn ja, welche sind das?

Jörn: Die einzige Herausforderung ist das breite Aufgabengebiet …  😅. Genauso wie die Deadlines und manchmal auch das Chaos um einen herum, aber das gehört dazu und muss man einfach mit Humor nehmen. 

Und gibt es etwas, was euch besonders Spaß macht, am Herzen liegt bzw. an eurem Job gefällt?

Jörn: Ich persönlich mag die Workshops mit den Kunden und die damit verbundenen Promlemlösungen … ich mag die Anforderungsaufnahmen, aber besonders schätze ich den Humor der Entwicklungsabteilung, der hier im Team herrscht. 

Kannst Du uns einen typischen Arbeitstag von Dir beschreiben?

Jörn: Rechner an, Issues abarbeiten, Rechner aus :-). Wir arbeiten ja jeden Tag gegen Aufgaben – dabei ist es jeden Tag anders. Manchmal gibt es Tage, wo man auch mal wieder viel programmieren kann. Wie zuletzt … 

Mit welchem Tech-Stack arbeitest Du?

Jörn: In der Firma habe ich zum Programmieren eine Eclipse-Umgebung, datenbankmäßig alles, was wir supporten können, Jira, Confluence von Atlassian – natürlich. 😉 Jira für unsere Aufgaben, Confluence für die Dokumentation und/ oder auch für die Anforderungen, das Design von Apps. Dann haben wir Bitbucket von Atlassian im Einsatz. Und natürlich Zoom – in Zeiten von Corona und Home-Office ein wahres und gutes Hilfsmittel. 

Welche Skills – aus Deiner Sicht – braucht jemand, um in diesen Beruf einzusteigen oder tätig zu sein? 

Jörn: Ich bin immer dafür, dass die Leute ein Informatik-Studium haben. Dann bringen sie das nötige IT-Verständnis (für die Software-Entwicklung zumindest), das nötige Wissen mit – den Rest kann man lernen. 

Und was sagst Du zu catworkx?

Jörn: Es gibt ja eine neue Entwicklung – mit der Übernahme durch die TIMETOACT GROUP – verändert sich gerade einiges. Nichtsdestotrotz ist catworkx wie eine Familie für mich. Ich fühle mich hier wohl.