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Scaled Agile - Schöne neue Welt

Veröffentlicht 13.11.2019 16:25
In seinem Blogpost berichtet Michael Lüer (COO und SAFe Agilist bei catworkx Deutschland) von seinen Eindrücken vom ersten Jira Align-Training, das über mehrere Tage bei Atlassian in Austin, Texas stattfand.

Michael Lüer, COO und SAFe Agilist bei catworkx DeutschlandZur Zeit bin ich bei Atlassian in Austin, Texas auf einem Training für Jira Align, dem Atlassian Tool zur Abbildung skalierter agiler Frameworks. Abgesehen von Temperatursprüngen von 20 Grad - rauf und runter (letzte Woche Sommer, heute gefrorene Scheiben, nächste Woche wieder 26 Grad) ist der Aufenthalt bei amerikanischen Firmen, die Agilität und New Work konsequent leben, für Deutsche trotz aller Entwicklung immer noch ein wenig „gewöhnungsbedürftig“. Billardtische und Tischkicker gibt es mittlerweile auch bei uns, Hunde im Büro meist weniger und freie Toilettenwahl für Männlein/Weiblein/Diverse so gut wie gar nicht.

Aber das ist es ja nicht, was den Charme des Agilen und New Work ausmacht. Wenn man als Besucher durch die Räume und Gänge läuft, dann bemerkt man das Summen der Gedanken, die sich spontan zusammenfindende Menschen beim „Brainstorming“ an Whiteboards und Notebooks machen. Es ist der Teamgedanke und der Austausch, das Zusammenfinden bei Problemen, der offene Umgang mit Fehlern und Abhängigkeiten, die das Besondere von gelebter Agilität für den Betrachter ausmacht. Darunter leidet nicht die Produktivität, sondern eher die Selbstverliebtheit, weil Arbeitsergebnisse vor allem durch das Team erreicht werden.

Start-Ups in Deutschland leben uns das vor, nicht immer erfolgreich, aber zunehmend kopiert von Konzernen, auf der Suche nach den und dem Kampf um die besten Köpfe. Agilität an der Fertigungsstraße? Kaum denkbar, wohl aber bei den „Geistesarbeitern“, die ja (augenscheinlich) die Zukunft des Standortes Deutschland ausmachen.

Was ich hier aus den zwei Wochen mitnehmen werde: mehr Mut haben, auch neue Wege im Zusammenspiel mit den Mitarbeitern zu gehen und Verantwortung nicht nur abzugeben, sondern auch einzufordern. Durch Transparenz und Gestaltung im Team. Alles andere wird sich ergeben. So steht es jedenfalls ganz oben in meinem „Backlog“.

Was sind Ihre Erfahrungen mit gelebter Agilität? Lassen Sie es mich wissen. Ich freue mich auf den Austausch!
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