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Atlassian User Group: Benjamin Dombrowsky stellt Hausverwaltung mit JIRA vor

Benjamin Dombowsky, Mitarbeiter bei Atlassian Platinum Partner catWorkX, stellte beim 3. Treffen der Hamburger Atlassian User Group (AUG) sein privates Projekt, eine Hausverwaltung mit JIRA umzusetzen, vor. Zum Einsatz kommt dabei fast die gesamte Atlassian Tool Chain, 13 Add-ons, davon 2 selbst programmierte, 4 Raspery-Pis u.v.m.

Der Besitz einer Immobilie bringt viel Arbeit mit sich - vor allem, wenn Aufbau der HausverwaltungWohneinheiten darin vermietet sind. Deswegen gibt es Computerprogramme auf dem Markt, die den Besitzer bzw. Verwalter entlasten sollen. Allerdings sind diese entweder sehr unflexibel oder aber sehr teuer. Aus diesem Grund dachte sich Benjamin Dombrowsky, der durch seine Tätigkeit als Senior Technical Consultant bei catWorkX schon reichlich Erfahrung mit den Atlassian Produkten gesammelt hat, JIRA Core und Confluence für seine Hausverwaltung zu nutzen.

Von der einzelnen Wohnung über jeden Mieter, jeden Stromzähler und Feuermelder – alles hat Benjamin Dombrowsky als Vorgänge in der JIRA-Applikation angelegt. Durch Verlinkungen mit Structure baut er Hierarchien und Strukturen auf. Seine selbst programmierte HBCI-Schnittstelle erzeugt bei jeder Buchung einen neuen Vorgang. Rechnungen werden eingescannt und ebenso als Vorgang angelegt. Auch E-Mails der Mieter wandern gleich automatisiert ins JIRA System.

Durch eigene Dashboards und Repräsentation der Kalendermonate als einzelne Versionen hat Benjamin Dombrowsky stets einen Überblick über den Status seiner Immobilie, der Einnahmen und Ausgaben. Mit Grafana lassen sich Zählerstände ansprechend visualisieren und Entwicklungen absehen.

Messwerte der HeizungsanlageZur Dokumentation nutzt Benjamin Dombrowsky Confluence. Die Grundrisse der Wohnungen hat er in Gliffy nachgezeichnet. Ebenso alle Schaltpläne. Die Exposés werden im Confluence gepflegt und bei Bedarf mit einem Immobilienportal verlinkt. Der Team Calendar erinnert an die Leerungen der Müllabfuhr.

Laut Benjamin Dombrowsky benötigt er für die Nebenkostenabrechnung am Ende des Jahres etwa eine halbe Stunde und dies auch nur, weil das Eintüten der Ausdrucke noch nicht automatisiert ist.

Auf die Frage der etwa 30 Teilnehmer des User Group Treffens, ob sich aus der Lösung kein eigenes Produkt entwickeln ließe, meint Benjamin Dombrowsky, dass der Beratungs- und Anpassungsbedarf zu hoch wäre. Flexibel genug wäre seine JIRA-Lösung.

Die jährlichen Kosten für Lizenzen betragen etwa 200 EUR. Preiswerte 10-User-Lizenzen genügen für seine Anforderungen.

Die Präsentation von Benjamin Dombrowsky zeigt, wie flexibel die Atlassian Werkzeuge eingesetzt werden können. Ursprünglich für die Softwareentwicklung konzipiert, lässt sich heutzutage JIRA und Confluence in fast allen Bereichen des Lebens einsetzen.

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